

Seit drei Wochen nehme ich #mounjaro, eine dieser ominösen Abnehmspritzen. Warum? Alle, die mich kennen, wissen, dass ich vor acht Jahren schon 20 Kilo schwerer, vor sechs Jahren schon 20 Kilo leichter war als mein heutiges Gewicht. Bei meiner diesjährigen Vorsorgeuntersuchung habe ich dann die Frage an meine Hausärztin gewagt: Ich laufe +1.000km pro Jahr, bin schon fast bei 2.000 Rad-Kilometern und spiele mit meinem Gewicht Jojo. Wenn es da eine medizinische Unterstützung gäbe, würde sie mir das empfehlen?
Das hat sie. Und weil das alles auch nicht mit Rezeptgebühr geht, sondern privat bezahlt werden muss (und es wahrlich nicht billig ist), war das natürlich eine große Überlegung. Aber die Vorstellung, dass da noch etwas anderes in mir mithilft, etwas das mich unterstützt, mein Ziel zu erreichen, das hat mir halt schon viel Hoffnung gegeben.
Mein Gewicht war immer ein Thema, seit meiner Jugend. Als es mir psychisch richtig beschissen ging, habe ich Frustessen betrieben, habe glücklicherweise die Kehrtwende geschafft und den Sport für mich entdeckt, habe innerhalb eineinhalb Jahren 40 Kilo verloren und wurde dann von Lockdown und dem langsamen Zurückkehren in alte Muster eingeholt. Ich fühle mich wohl, als Mensch, ich mag mich. Ich weiß aber auch, dass es für meine Gelenke besser sein wird, wenn beim Sport weniger Kilos bewegt werden müssen. Ich weiß, dass es im Kleidungsgeschäft cool sein wird, wenn Shirts einfach besser passen.
Seit ich mit Mounjaro begonnen habe, schaffe ich zudem auch noch das Intervallfasten (16:8), mache weiterhin meine Sportsachen, freue mich schon auf mein eigenes Rudergerät für daheim (um endlich ein paar Bauchmuskeln zu züchten), verfolge auch meinen Blutzucker (wurde mir von meiner Hausärztin empfohlen) und Blutdruck. Vielleicht ist das ein klassischer Akt der Selbstoptimierung in Zeiten des Superkapitalismus. Aber ich will das jetzt einfach machen.
Für mich, für meine Gesundheit. Für meine Frau, die mich auf diesem Weg unterstützt.
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